Interdisziplinärer Dialog zwischen jungen deutschen und US-amerikanischen Naturwissenschaftlern

01.06.2001 - (idw) Alexander von Humboldt-Stiftung

Mit dem 7. German-American Frontiers of Science-Symposium legt die Humboldt-Stiftung einen für sie neuen Veranstaltungstyp auf

Nr. 21 / 2001

Können Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen von Astronomie über Neurobiologie bis hin zu Geologie einander ihre aktuellsten Forschungsergebnisse auf verständliche Art erklären? Die Alexander von Humboldt-Stiftung geht davon aus, dass sie das können und stellt mit dem German American Frontiers of Science-Symposium in Bad Homburg vom 7. bis 10. Juni ein entsprechendes Forum zur Verfügung. Sie führt damit eine Veranstaltungsreihe weiter, die bis Ende 1999 unter Federführung des Deutsch-Amerikanischen Akademischen Konzils (DAAK) stand. Partner der Humboldt-Stiftung für die Durchführung und Finanzierung der Frontiers of Science-Tagung ist die U.S. National Academy of Science (USA).

Eingeladen sind 64 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der gesamten Fächerpalette der Naturwissenschaften. Sie kommen je zur Hälfte aus Deutschland und den USA. Die jungen Forscher und Forscherinnen sind aufgefordert, gemeinsam über Probleme in den Grenzbereichen zu anderen Wissensgebieten nachzudenken und Brücken zwischen den Disziplinen zu entdecken. Das Symposium bietet Ihnen die Möglichkeit, aktuelle Ergebnisse aus benachbarten Disziplinen kennenzulernen und eine neue Basis für eine zukünftige Zusammenarbeit zu legen.

Das German American Frontiers of Science-Symposium ist der Auftakt einer Frontiers of Research-Tagungsreihe, die die Humboldt-Stiftung mit unterschiedlichen Partnern durchführt. Auch das für Oktober geplante German American Frontiers of Engineering-Symposium, an dem deutsche und US-amerikanische Ingenieurwissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen teilnehmen, wird von zukunftsweisender Bedeutung für die Wissenschaft sein. Für diese Tagung arbeitet die Humboldt-Stiftung mit der U.S. National Academy of Engineering (USA) zusammen.

Nähere Informationen zu der Tagung erhalten Sie von Dr. Katja Rampelmann, Tel.: 0228/833-247, Fax: 0228/833.235, E-Mail: ra@avh.de.