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A-O-Psychologie


Psychologie | A-O-Psychologie | Druckansicht12.04.2016
Art der Hochschule: Universität
Prüfungsort: Dresden
Studienfach: Psychologie
Art der Prüfung: Diplom
Prüfer: Wach
Prüfungsfach: A-O-Psychologie
Dauer der Prüfung: 20-30 Minuten
Note: 2+;
Konntest du mit einem selbst gewählten Thema beginnen? Ja.
Versucht der Prüfer bei Schwierigkeiten zu helfen? Ja.

  • Prüfungsablauf
  • Tipps
Prüfungsfragen
Super angenehme Prüfung, war vorher mega aufgeregt, aber mit dem Einstieg war das gleich vorbei. Frau Wach hilft, wenn man mal einen Hänger hat und gibt auch noch Ergänzungen, wenn noch etwas fehlt.
Feedback nach Prüfung ist sehr ausführlich - man lernt sogar noch was :-)!
Vorbereitung mit Hilfe der Protokolle hier ist sehr sinnvoll. Aber man muss nicht alle Fakten auswendig kennen, sondern eher die Modelle Verfahren verstanden haben. Kann nur empfehlen mündlich zu üben und jemandem zu erzählen, was ihr wisst - dann fällt auch der Praxisbezug am Enden leichter! Viel Glück!
Einstieg Taylor-Russel-Modell:
Kurz erklrt worum es geht (Nutzen PA-Verfahren für Unternehmen oder externe Beratungsfirmen berechnen), erklärt welche Komponenten enthalten (Validität des Verfahren, Selektionsquote, Grundquote) und mit Hilfe von Grafik erklärt wie diese zusammenhängen. Nutzen ergibt sich dann aus Differenz Erfolgsquote und Zufallsverfahren oder anderem PA-Verfahren. Hatte eine Taylor-Russel-Tafel dabei, kam aber gar nicht zum Einsatz da sie schon früher abgebrochen hat und zu Fragen PA übergegangen ist.
Was für PA Verfahren kennen sie so und welches würden sie allgemein einsetzen? Habe erstmal strukturiert in Simulations-, Konstruktorientierte und Biografiebezogene Verfahren. Dann AC genannt (sie hätte Arbeitsproben als validestes Verfahren gerne gehört) und dann auf MMI (da diese Verfahren fast alle drei Ebenen drin haben. dann noch BDI genannt, weil der valider als SI. Da wolle sie dann wissen, was ich noch zum SI sagen kann (Vgl BDI und SI: Realität vs Zukunft, Zielsetzungstheorie als Grundlage und damit maximales Verhalten erhoben).
Anwendungsfragen: Wenn sie jetzt Erzieherinnen einstellen sollen, welche Persönlichkeitsmerkmale relevant welchen Konstruktorientierten Test entsprechend? Habe auf NEO-FFI spekuliert und gesagt, dass Gewissenhaftigkeit sicher wünschenswert wäre. Dann noch gemeint, Geduld wäre eine gute Eigenschaft (aber dass ich keine Ahnung hätte, ob es dafür einen Test gibt) und Kreativität könnte man noch erheben.
Dann Personalentwicklung. Was gibt es für Verfahren? Ordnen sie die ein! Habe alle verhaltens- und wissensbasierten genannt (behavior modelling, outdortraining, kognitive trainings etc.). Dann Leistungsbeurteilung: Was ist das? Wann kommt sie zum Einsatz und wie? Hatte ich leider nicht so gut gelernt und habe dann erstmal Wissenstests genannt und lag damit ordentlich daneben (Frau Wach meinte, sie ist froh, dass Herr Wege nicht jeden Tag rein kommt, und ihr Wissen testet). Bin dann drauf eingegangen welche Ebenen es gibt (Day-to-Day, Anlass etc.) Also welche Leistungen kann man so beurteilen und wie. 360Grad Feedback, haben sie davon schon mal gehört. Da konnte ich dann wieder mehr erzählen, habe es mit traditionellen Feedback verglichen. Wann ist 360 Grad Feedback nicht so gut? (Veränderung, neu im Job, Krisen, etc.)
Was ist Arbeitsanalyse (habe definition runtergebetet) was ist hier wichtig (Beteiligung und Motivation der MA ganz wichtig! und Ziel Persönlichkeitsförderung und Gesundheit). Welche Verfahren gibt es so (Objektiv subjektiv, bedingungs- und Personengebunden).
Was würden sie tun um Mitarbeiter für Arbeitsanalyse zu motivieren? (nicht vor vollendete Tatsachen stellen und sagen jetzt wird alles anders. Eher: vieles läuft schon gut, was können wir noch besser machen? Anonymität da sonst Angst vor Konsequenzen, Freiwilligkeit -> bin ich nicht drauf gekommen, war für mich zu selbstverständlich, war ihr aber wichtig).
Dann konnte ich wählen, ob JCM oder JDJC Modell erklären, habe JCM genommen und bin ins Stolpern geraten. Lernt die Begriffe in dem Modell ganz genau. Und der Haken bei der Formel zur Berechnung vom Motivationspotential: Wenn ein Merkmal der Tätigkeit (zb Feedback) fehlt (=0 ist), dann ist die ganze Formel sinnlos. Wusste ich nicht.
Letzte Frage: Was können sie zu LMX sagen? (Einordnung dass dyadischer Führungsstil, ingroup, outgroup Mitglieder, wie sieht das Verhältnis dann zur Führungsperson aus? Ziel: möglichst viele ingroup Mitglieder haben, da diese eigene Ziele Interessen hinter denen der Gruppe dann stellen - da habe ich darauf hingewiesen, dass dann schon nah dran am Transformationen Führungsstil.)

Immer schön strukturieren, das mag sie sehr und dann vergisst man nicht so schnell einige Punkte!
Toi toi
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