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Persönlichkeitspsychologie


Psychologie | Persönlichkeitspsychologie | Druckansicht01.07.2016
Art der Hochschule: Universität
Prüfungsort: Dresden
Studienfach: Psychologie
Art der Prüfung: Zwischenprüfung
Prüfer: Professor Strobel
Prüfungsfach: Persönlichkeitspsychologie
Dauer der Prüfung: 20-30 Minuten
Note: 1;
Konntest du mit einem selbst gewählten Thema beginnen? Ja.
Versucht der Prüfer bei Schwierigkeiten zu helfen? Ja.

  • Prüfungsablauf
  • Tipps
Prüfungsfragen
Professor Strobel ist super nett und hat mir die ganze Zeit total geholfen, weil ich sehr aufgeregt war. Er hat mich Sachen gefragt, die wir erst 2 Tage vorher ganz ausführlich im Seminar bei ihm hatten (ich denke absichtlich, um es mir einfacher zu machen). Ich hatte als Einsprechthema Beobachtungslernen von Bandura.
Zu Temperament hat er meine ich nur noch gefragt, was denn noch eine sozial-kognitive Lerntheorie ist und ich meinte Kelly und Rotter (Kelly war falsch) und dann hab ich was zu der Gleichung von Rotter erzählt. Generalisierte Erwartungen wollte er gar nicht mehr hören.
Danach weiß ich nicht mehr genau, ob er noch irgendwas zum Temperament gefragt hat, aber ich meine nicht, weil die Zeit schon um war und wir sind zu Intelligenz gewechselt.
Da hat er dann angefangen zu fragen, welche Art von Intelligenz man in so einer Prüfung wie meiner denn braucht und ich hab erstmal akademische gesagt, er wollte aber auch noch emotionale hören (worauf ich selbst mit Hilfe von ihm ewig nicht gekommen bin).
Dann hat er gefragt, welche spezielle Branches von dem msceit man denn braucht (understanding um sich seiner eigenen aufgeregten Gefühlswelt bewusst zu sein und regulation um die Aufregung kontrollieren zu können)
Auf understanding bin ich aber eigentlich auch nicht selber gekommen und das hat er mir quasi nachher vorgesagt nach tausendmal nachfragen.
Dann hat er noch gefragt, wie gut der Test denn überhaupt ist, da hab ich dann gesagt Objektivität bla, Reliabilität bla, Validität bla, und dann hat er noch nach der inkrementellen Validität gefragt, weil wir das gerade bei ihm im Seminar ganz ausführlich hatten.
Da hat er dann noch ein paar Sachen zu gefragt, wie viel mehr Aufklärungsvarianz man dadurch hat zB.
Dann kam eine Anwendungsfrage, da sollte ich eine Studie konstruieren und sagen, was man beachten muss, wenn ich mit akademischer Intelligenz und emotionaler Intellgenz (also ist-2000-r und msceit) die prädiktive Validität für Berufserfolg messen will. Da hab ich erst gesagt, dass man das ja erstmal operationalisieren muss, das wollte er aber nicht hören, dann sind wir auf zusätzliche Parameter gekommen, die man noch messen sollte (Schmidt und Hunter hab ich da erwähnt und die 6 Selektionsmethoden aufgezählt), das fand er auch ganz gut und wollte dann aber noch hören, welchen Persönlichkeitsfaktor man denn außer Gewissenhaftigkeit noch messen sollte, um festzustellen, ob jemand erfolgreich sein wird. Da wollte er auf wenig Neurotizismus also emotionale Stabilität hinaus, musste mir aber auch erstmal noch ziemlich helfen, bis ich darauf gekommen bin
Dann haben sie mich zum Beraten rausgeschickt und ich musste dann noch eine Entscheidungsfrage beantworten: bei Eysencks Theorie der habituellen Erregung, wie man das messen bzw überprüfen kann, ob das stimmt.
Da hab ich dann die Vigilanzexperimente genannt, aber das war eher situative Erregung meinte er, ich hab aber auch was zu EEG und alpha power gesagt und dass man das im Labor oder wenn die Personen rumlaufen (transportables EEG) messen müsste bei Extrovertierten und Introvertierten. Er wollte dann hören, dass die nicht nur einmal sondern eben mehrmals ins Labor kommen müssten und unter verschiedenen Bedingungen (das hab ich gesagt und das hat mich wohl gerettet) gemessen werden müssten.
Kurzgesagt: er ist wirklich super nett, will es dir echt einfach machen, hilft dir super viel und redet manchmal einfach selbst für 30 Sekunden, wenn er laut über was nachdenkt..
Und es scheint nicht schlimm zu sein, wenn er 4x nachfragen muss, bis du auf was kommst.
Insgesamt eine echt machbare Prüfung! :)
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